Preußen Münster tut sich schwer beim Testspielsieg gegen Fortuna Köln

Preußen Münster tut sich schwer beim Testspielsieg gegen Fortuna Köln

10. Juli 2019 2 Von Carsten Schulte

Der SC Preußen Münster hat sein vorletztes Testspiel gewonnen. Gegen Fortuna Köln hieß es in Telgte am Ende 1:0. Das Siegtor erzielte Heinz Mörschel. Die Preußen setzten sich nicht immer gut durch – aber hielten auch Fortuna Köln einigermaßen vom eigenen Tor fern.

Der SC Preußen startete mit Marian Prinz im Tor, Oliver Schnitzler durfte in Zivilkleidung erscheinen, auf der Bank nahm Max Schulze Niehues Platz. Vor Prinz baute sich dann eine Viererkette aus Heidemann, Borgmann, Erdogan und Schauerte auf. Mit einer Doppelsechs aus Rodrigues Pires und Wagner sicherte der SCP ab, während auf den Flügeln Özcan (links) und Schnellbacher (rechts) ihre Kreise zogen. Mörschel als Offensivkraft im Mittelfeld und Dadashov als Stürmer: So ging der SCP in die Partie.

Interessant am Rande: Die Kapitänsbinde bekam Julian Schauerte verpasst. Die üblichen Verdächtigen Scherder und Kittner waren nicht in der Startelf, daher fiel die Wahl auf den erfahrenen Neuzugang.

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Die erste Chance gehörte allerdings den Gästen. Marian Prinz erlaubte sich einen Ausflug aus dem Tor Richtung Seitenlinie, zog es aber nicht entschlossen durch – so dass Köln durch Ceylan zum Torschuss aufs unbewachte Gehäuse ansetzte. Schauerte klärte in letzter Sekunde vor der Linie.

Nur Sekunden später setzte die Fortuna einen Kopfball über das Tor der Preußen. Es dauerte etwas, bis auch Münster seine erste Szene bekam. Luca Schnellbacher zog Volley ab, aber setzte den Ball knapp über das Tor (7.). Etwas deutlicher verfehlte Dadashov Kopfball kurz danach das Tor der Fortuna.

Die beste Szene der ersten Halbzeit vergab erneut Dadashov, diesmal nach 24 Minuten. Scharfe Hereingäbe quer vor das Tor, Dadashov Volley-Schuss zielte aber auch zu sehr auf den Torwart der Gäste.

Eine kleinere Gelegenheit bot sich noch, nachdem Mörschel den Sturmkollegen gut eingesetzt hatte, aber auch hier fehlte dann die letzte Genauigkeit.

Das waren auch schon die Höhepunkt einer ansonsten zwar intensiven, aber eher spannungsarmen Hälfte.

Pause

Nach dem Wechsel brachte Trainer Sven Hübscher erst einmal Nico Brandenburger für Jannik Borgmann. Fridolin Wagner rückte dafür in die Viererkette.

Auf dem Feld setzte dann der SCP das Ausrufezeichen: Heinz Mörschel drückte den Ball nach 54 Minuten über die Linie. Es war eigentlich schon der Höhepunkt aus Preußensicht.

Jubel nach dem 1:0 durch Heinz Mörschel.

Denn die Adler taten sich schwer gegen diese Fortuna. Chancen erspielte sich das Team von Sven Hübscher kaum noch, stand auch eher tief gegen die Kölner. Dann fehlten auch die richtigen Zuspiele in die Spitze. Während die „Kompaktheit“ durchaus Plan und Idee war, dürfte der Mangel an kreativen Lösungen in der Offensive nicht dazugehören. Da fehlte doch noch einige Male der letzte Pass und die Genauigkeit, um Gefahr heraufzubeschwören.

Köln bekam allerdings auch keine Vielzahl von Szenen, hatte aber in zwei, drei Situationen die Möglichkeit zu einem Treffer.

Insgesamt aber lieferte der SC Preußen einen gelungenen Test ab – und überstand kurze Wackelphasen am Ende schadlos

Statistik

Tor: 1:0 Mörschel (54.)

SCP: Prinz – Heidemann, Borgmann (46. Brandenburger), Erdogan, Schauerte (62. Tezel) – Wagner, Rodrigues Pires (76. Klann) – Özcan (62. Cueto), Schnellbacher (62. Litka), Mörschel (62. Hoffmann) – Dadashov (76. Hoffmeier)

Mörschel, Heidemann und Rodrigues Pires schauen auf den Ball.
Rufat Dadashov am Ball.